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Neues aus dem Forschungs- und Wirtschaftsumfeld

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SafeTRANS begrüßt neue Mitglieder: AVL SFR und ITK Engineering

Seit Mai 2013 sind die Unternehmen AVL Software and Functions GmbH (AVL SFR) und ITK Engineering AG Mitglieder in SafeTRANS. Beide Firmen werden SafeTRANS bei der Ausarbeitung zukünftiger Forschungs- und Entwicklungsthemen im Bereich Embedded Systems unterstützen und die Umsetzung dieser Themen in FuE-Projekten verstärken.
Die AVL Software and Functions GmbH mit Sitz in Regensburg ist Teil der AVL Gruppe, einem der weltweit führenden Ingenieursdienstleister im Automobilbereich. Innerhalb des globalen AVL-Netzwerks nimmt AVL SFR die Rolle des weltweiten Kompetenzzentrums für Software und Elektronik in der Powertrain-Entwicklung ein. Das im Jahr 2008 gegründete Unternehmen konzentriert sich als Engineeringdienstleister mit mehr als 160 Mitarbeitern auf Software-, Elektronik- und Systemlösungen für umweltfreundliche Mobilität und entwickelt energiesparende Lösungen für Elektroantriebe und zukünftige Benzin- und Dieselmotoren in der Automobil-, Nutzfahrzeug und Großmotorenbranche. Das Angebot umfasst Konzeptstudien, Benchmark­untersuchungen und Prototypenlösungen bis hin zu serienfähigen Hardware- und Softwarelösungen im Antriebsstrang. AVL SFR liefert Basis- und Applikationssoftware, unterstützt bei der Implementierung von Funktionaler Sicherheit und entwickelt elektronische Hardware für automobile Anwendungen bis zur Serienreife. Die Software- und Elektronikkompetenz wird unterstützt durch das breite Know-how des weltweiten AVL Netzwerkes.
www.avl.com

 

Die ITK Engineering AG wurde 1994 gegründet und ist ein international agierender Premium-Entwicklungspartner von Kunden aus den Branchen Automotive, Luft- und Raumfahrt sowie Medizintechnik und Schiene. Neben maßgeschneiderter Beratung und Entwicklungsunterstützung liefert das Unternehmen Systemlösungen in den Bereichen Software Engineering, Embedded Systems, modellbasierte Entwicklung und Test, Regelungstechnik und Signalverarbeitung. Im Rahmen des unternehmensweiten Innovationsmanagements beteiligt sich ITK an Gremien und Förderprojekten und erarbeitet in Vorentwicklungsprojekten Methoden sowie Software- und Systemlösungen für die Zukunft. Am Hauptsitz im pfälzischen Herxheim und in Niederlassungen in Deutschland, USA, Japan, Spanien und Österreich beschäftigt ITK mehr als 600 Mitarbeiter.
www.itk-engineering.de

Mensch-Maschine-Interaktion: Wie designen und testen wir in Zukunft?

Zum Forschungsbereich der Mensch-Maschine-Interaktion gehört die Entwicklung von Methoden, Soft- und Hardware, die dem Menschen die Nutzung technischer Geräte sowie die Steuerung und Überwachung komplexer Prozesse erleichtert.
Für die Verkehrsbereiche Automobil, Luftfahrt und Bahn ist dieses Wissen besonders wertvoll, denn ohne Fahrer- bzw. Pilotenassistenzsysteme fährt kein modernes Auto, fliegt kein Flugzeug und rollt kein Zug.
Um das vorhandene Wissen domänenübergreifend auszutauschen und Lösungen für aktuelle Fragen zu finden widmet sich der 15. SafeTRANS Industrial Day am 17. Dezember 2013 dem Thema: Mensch-Maschine-Interaktion in verkehrstechnischen Systemen. Veranstaltungsort wird das Institut für Verkehrssystemtechnik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Braunschweig sein.
Dass das DLR langjährige Erfahrung in der Forschung im Bereich MM-Interaktion hat, davon können sich die Teilnehmer des 15. SafeTRANS Industrial Days vor Ort überzeugen:  Forschungslabore aus den Bereichen Automobil, Luftfahrt und Bahn können besichtigt und ausprobiert werden. Und natürlich werden die Fachvorträge wie bisher reichlich Anknüpfungspunkte für Diskussionen und neue Impulse bieten. Programm, Abstracts der Vorträge und Anmeldeinformationen finden Sie auf unserer Webseite unter:
www.safetrans-de.org/de_15_Industrial_Day.php
An den 15. SafeTRANS Industrial Day schließt sich die jährliche Mitgliederversammlung an.

Uni-Bremen Ausgründung gewinnt im Gründerwettbewerb IKT Innovativ

Automated Debugging for Chip Design - mit diesem innovativen Ansatz verschaffte sich die frisch gegründete solvertec GmbH Gehör bei der Jury des renommierten Businessplan-Wettbewerbs IKT Innovativ. Das fünfköpfige Gründerteam um die Geschäftsführer Dr. Daniel Große und Jan Wessels wurde im März 2013 auf der CeBIT für die herausragende Qualität der Gründungsplanung durch Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler mit einem Hauptpreis über 30.000 Euro ausgezeichnet.
Der Ansatz von solvertec lässt auf breitenwirksame Impulse für Mensch und Wirtschaft hoffen. Ob Handy, Auto, Luft- und Raumfahrt, Medizintechnik oder Energiesektor: Überall sind intelligente Systeme im Einsatz, die auf Chips basieren. Die Entwicklung von Chip-Entwürfen ist ein sehr komplexer Vorgang. Der Mensch stößt dabei an Grenzen, Programmierfehler werden immer häufiger. Das Finden und Beheben dieser Fehlerstellen ist heute einer der größten Engpässe, der im Durchschnitt ungefähr ein Drittel der Gesamtentwicklungszeit in Anspruch nimmt. Hinzu kommt, dass die Zeit für die Entwicklung neuer Chips immer schwerer zu planen ist, da das Beheben von zunehmend komplexeren Fehlern immer unkalkulierbarer wird. „Der Grund für diesen enorm hohen Aufwand ist, dass Entwickler beim sogenannten Debugging Fehlerursachen manuell suchen und analysieren müssen“, erläutert Dr. Daniel Große das von solvertec adressierte Grundproblem. „Unser Unternehmen hat nun mit Debug!t für dieses Problem eine Lösung entwickelt, mit der Endprodukte schneller an den Markt kommen können.“ Mit der Software können mit wenigen Klicks Fehlerursachen im Code aufgezeigt und behoben werden. Weiterhin kann die Abarbeitung der Fehler direkt dem zuständigen Teammitglied übertragen werden und somit werden unnötige Iterationen im Team minimiert. Debug!t kann für sehr große Schaltkreise eingesetzt werden und macht damit die Entwicklung von Chips der nächsten Generation möglich.
Der Produktentwicklung geht jahrelange Forschung der Wissenschaftler Dr. André Sülflow, Dr. Daniel Große und Professor Görschwin Fey voraus, die in der Arbeitsgruppe Rechnerarchitektur der Universität Bremen unter Leitung von Professor Rolf Drechsler Methoden zur Automatisierung des Debugging entwickelten. Komplettiert wird das Gründerteam durch Dipl.-Kfm. Jan Wessels, der an der Universität Bremen am Lehrstuhl für Mittelstand, Existenzgründung und Entrepreneurship über Ursachen, sowohl erfolgreicher als auch gescheiterter Innovativgründungen forscht.
Die im Februar 2013 erfolgte Gründung der solvertec GmbH wurde im Rahmen des ersten EXIST-Forschungstransfer-Projekts der Universität Bremen „SolVerTec – Solution Verification Technologies“ (fachlicher Mentor Professor Rolf Drechsler, Arbeitsgruppe Rechnerarchitektur) durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert. Mit diesem Programm werden gezielt technische Weiterentwicklungen aus Hochschulen unterstützt, die in konkrete Unternehmensgründungen münden.
www.solvertec.de

Bei der Preisverleihung: Minister Dr. Philipp Rösler, EUKommissarin Neelie Kroes, Prof. Dr. Rolf Drechsler (Universität Bremen / DFKI), Dr. André Sülflow (solvertec), Dr. Daniel Große (solvertec), Jan Wessels (solvertec), Prof. Dr. Görschwin Fey (Universität Bremen), Prof. Dr. Roland Wagner (Beuth Hochschule für Technik Berlin)

AbsInt feiert 15-jähriges Bestehen

„Ein solcher Geburtstag ist Anlass, Bilanz zu ziehen. AbsInt ist etablierter Marktführer im Bereich statischer Analysetools für sicherheitskritsche Anwendungen mit konstant guter Auftragslage und Kunden unter anderem aus Automobil-, Luftfahrt- und Medizintechnikindustrie. Für uns also nicht nur ein Anlass zu feiern, sondern auch optimistisch auf die nächsten Jahre zu schauen.“ So Dr. Christian Ferdinand, CEO von AbsInt.
Seit Gründung hat das Unternehmen diverse Analysetools entwickelt mit deren Hilfe sicherheitskritische Software in Autos, Flugzeugen und anderen eingebetteten Systemen nach neusten Standards zertifiziert werden kann.
AbsInt wirkte an verschiedenen Forschungs- und Industrieprojekten erfolgreich mit. So verfolgte das Unternehmen im April 2005 begeistert den Erstflug des A380, da Airbus bei der Entwicklung der Flugsteuerungssoftware die Tools von AbsInt einsetzte.
Gegründet wurde AbsInt als ein Spin-Off des Lehrstuhls für Programmiersprachen und Compilerbau der Universität des Saarlandes. AbsInt befindet sich seit 1998 durchgehend im Besitz der Gründer.
www.absint.com

BTC EmbeddedSpecifier: Mit Leichtigkeit in die formale Welt

Die BTC Embedded Systems AG hat im April 2013 offiziell das Spezifikationswerkzeug BTC EmbeddedSpecifier auf den Markt gebracht. Bisher stellte das formale Spezifizieren für die meisten Ingenieure eine un­überwindbare Hürde dar: die Verfahren sind zu mathematisch und damit für viele auch zu kompliziert. Diese Hürde räumt BTC nun endgültig aus dem Weg. Mit dem BTC EmbeddedSpecifier können Ingenieure auch ohne tiefere Kenntnisse formaler Methoden spezifizieren. Das Werkzeug überträgt ihre rein textuellen Anforderungen Schritt für Schritt computerunterstützt in eine maschinenlesbare Sprache. Nachdem das formale Spezifizieren nun keine Hürde mehr ist, profitieren Ingenieure von einer völlig neuen Welt des automatischen Requirements-Based Testing. Die vom BTC EmbeddedSpecifier generierten Diagnoseeinheiten (C-Observer) können ganz leicht in jede erdenkliche Testumgebung eingebettet werden. Am einfachsten funktioniert das mit dem BTC EmbeddedTester, der führenden Test- und Verifikationsumgebung für dSPACE TargetLink. Die EmbeddedSpecifier-Methode ebnet somit den Weg für die automatische anforderungsbasierte Testbewertung, Testfallgenerierung und zusätzlich das automatische Messen der Anforderungsüberdeckung.
Teile der formalen Spezifikationsmethode des BTC EmbeddedSpecifier wurden innerhalb des ARTEMIS-Projektes CESAR entwickelt. Parallel zu der jüngst durchgeführten Auslieferung an kommerzielle Kunden im Automobilbereich wird BTC Embedded­Specifier im ARTEMIS-Projekt MBAT von Ricardo und Daimler sowie weiteren Partnern experimentell angewendet.
www.btc-es.de

Symtavision eröffnet Niederlassung in den USA

Symtavision, weltweit führender Anbieter für Lösungen zur Timing­analyse bei der Planung und Verifizierung eingebetteter Echtzeitsysteme, hat die Gründung einer US-Tochter, der Symtavision Inc., in Troy,  Raum Detroit, Michigan, bekanntgegeben. Auf der Basis jahrelanger erfolgreicher Geschäftsbeziehungen mit amerikanischen OEMs im Automotive-Bereich wird die Gründung der Symtavision Inc. das Wachstum von Symtavision auf dem nordamerikanischen Markt vorantreiben.
Dabei wird sich die neu gegründete Tochter zu Beginn vor allem darum kümmern, bestehenden und neuen amerikanischen Automotive-Kunden - sowohl OEMs als auch Tier1-Zulieferer - Consulting-, Engineering- und Support-Dienstleistungen vor Ort anzubieten.
„Consulting, Engineering und Support vor Ort sind für die von unseren US-Amerikanischen OEM-Kunden geforderte, durchgängige Einführung von Timinganalyse in den Bereichen E/E-Architektur, Vernetzung und ECU-Integration von strategischer Bedeutung“, sagte Dr. Marek Jersak, Geschäftsführer von Symtavision. „Darüber hinaus wollen wir auch verstärkt mit Tier1-Zulieferern vor Ort zusammenzuarbeiten, die in der Timinganalyse einen strategischen Vorteil bei der Zusammenarbeit mit den amerikanischen OEMs sehen.“
Die weitere Planung sieht die kurzfristige Einstellung eines Sales-Managers für die Region vor, der den Umsatz bei den amerikanischen Automotive-Kunden steigern und außerdem die Entwicklung einer größeren amerikanischen Vertriebs- und Dienstleistungsorganisation vorantreiben soll.

www.symatvision.com