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Aktuelle Meldungen

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Neues aus dem Forschungs- und Wirtschaftsumfeld

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SafeTRANS koordiniert europaweite Aktivitäten zur IOS

Beim ersten ICT-Call im EU-Forschungsprogramm Horizon 2020, das von 2014 bis 2020 läuft, konnte SafeTRANS mit Partnern erfolgreich das Projekt CP-SETIS (Towards Cyber-Physical Systems Engineering Tools Interoperability Standardisation) einreichen.
CP-SETIS wird die komplexe Abstimmung und Zusammenführung diverser industrieller und wissenschaftlicher Partner zur Etablierung eines Interoperabilitätsstandards für CPS-Engineering-Tools kontinuierlich vorantreiben und so die Entwicklungsumgebung für sicherheitskritische eingebettete Systeme mit Schwerpunkt in den Verkehrsdomänen Automobilbau, Luft- und Raumfahrt sowie Bahn trotz steigender Komplexität der Systeme erleichtern.
Cyber-Physical Systems und eingebettete Systeme erfordern eine Vielzahl von Engineering-Kompetenzen in verschiedenen technischen Disziplinen. Die Entwicklung solcher Systeme ist eine große Herausforderung, insbesondere wegen der Heterogenität der Engineeringwerkzeuge in den Entwicklungsplattformen für die jeweiligen Entwicklungszyklen. Um diese Herausforderung zu überwinden haben laufende und bereits beendete EU-Forschungsprojekte die Grundlage für einen offenen Standard für interoperable Entwicklungswerkzeute, die Interoperability Specification (IOS), entwickelt (mehr zur IOS finden Sie in SafeTRANS News 2/2014 von Seite 6 bis 13). Damit die IOS über die Projektlaufzeiten hinaus weiterentwickelt und bis zur industriellen Anwendung gelangt, wird CT-SETIS die nötige Standardisierung mit allen relevanten Partnern vorantreiben. Dazu gehört u.a. eine nachhaltige Organisationsstruktur für die IOS zu konzipieren, um alle IOS-Aktivitäten, vor allem die formale Standardisierung und weitere Erweiterungen der IOS, zu koordinieren.
CP-SETIS gewährleistet die Unterstützung aller Beteiligten für diese Struktur und die nötigen Aktivitäten zur Umsetzung. Die angestrebte Organisationsstruktur wird im Rahmen der bestehenden langfristigen, europäischen Organisationen, wie der ARTEMIS Industry Association, umgesetzt werden mit für alle Beteiligten offenen Arbeitsgruppen.
Auf diese Weise wird CP-SETIS den bisher geleisteten großen personellen und finanziellen Aufwand erfolgreich weiterführen und die IOS als formalen Standard weiter etablieren. So kann das enorme Innovationspotenzial von interoperablen Werkzeugketten für Funktionen zukünftiger CPS, als auch für CPS selbst, maßgeblich zum Tragen kommen.

Übersicht CP-SETIS

Koordinator SafeTRANS
Partner KTH University Stockholm (S), AVL LIST GmbH (A), ARTEMIS-IA (NL), AIT Austrian Institute of Technology GmbH (A), OFFIS (D), Siemens (D), Thales Global Services SAS (F)
Laufzeit 3/2015 - 2/2017
Förderung Horizon 2020, ICT

 

Forschungsprojekte im Bereich ICT mit SafeTRANS-Partnern

Beim Horizon 2020 ICT Call 1 in 2014 zum Thema Cyber-Physical Systems (CPS) wurden die zwei europäischen Projekte CPSELabs und CPS Summit mit Beteiligung der SafeTRANS-Mitglieder fortiss und OFFIS erfolgreich eingereicht und im September 2014 zu Verhandlungen eingeladen.
CPSELabs (CPS Engineering Labs Expediting and accelerating the realization of cyber-physical systems):
Das Projekt stattet Unternehmen, Forschungs- und wissenschaftliche Einrichtungen mit für CPS technischen Infrastrukturen, Wissen und Werkzeugen aus, um neue CPS-basierte Produkte und Dienstleistungen zu realisieren. Die CPSELabs arbeiten mit FuE-Zentren in Madrid, München, Oldenburg, Newcastle, Stockholm und Toulouse zusammen und entwickeln diese intensiv weiter im Bereich CPS-Engineering. Grundlage für die Projekte in diesen FuE-Zentren bildet eine gemeinsame, strategische Innovationsagenda für die Entwicklung, den Aufbau und Weiterführung von neuen, vollständigen CPS-Wertschöpfungsketten. Basierend auf dieser Strategie werden die CPSELabs verschiedene Projekte und Experimente ermöglichen.
Diese Projekte und Experimente werden auf drei bis sechs Partner fokussiert sein und haben mit 12 bis 18 Monaten eine recht kurze Laufzeit. Ziel ist es, aktuelle FuE-Potenziale in Innovation umzusetzen. Vorarbeiten für die Projekte der CPSELabs werden Ergebnisse von großen, bisherigen nationalen und europäischen Projekten liefern. Darüber hinaus wird der CPSELabs-Marktplatz ein offenes Forum für den Austausch von Plattformen, Architekturen und Software-Tools für das Engineering von zuverlässigen und sicheren CPS bieten.

Übersicht CPSE Labs

Koordinator fortiss (D)
Partner  KTH University Stockholm (S), ONERA (F), University of Newcastle (UK), OFFIS (D), INDRA (E), Steinbeis Innovation gGmbH (D), CNRS (F), Universidad Politécnica de Madrid (E)
Laufzeit 2/2015 - 1/2018
Förderung Horizon 2020, ICT


CPS-SUMMIT (Transatlantic CPS Summit): Ziel des Projektes ist es, eine dauerhafte und nachhaltige Zusammenarbeit im Bereich der Forschung und Entwicklung für CPS zwischen Europa und den USA zu etablieren. In der 18-monatigen Projektlaufzeit werden die Partner folgende Punkte umsetzen:
Identifikation und Bewertung möglicher FuE-Kooperationen zwischen Europa und den USA;
Förderung der Umsetzung von Kooperationsmöglichkeiten;
Erstellung einer Roadmap für die FuE-Zusammenarbeit im Bereich CPS-Engineering inkl. Empfehlungen und Handlungsbedarf.
Die Ergebnisse des Projektes können an interessierte Akteure (z.B. öffentliche Einrichtungen, Industrievertreter, akademische Forscher) weitergegeben werden.

Übersicht CPS-Summit

Koordinator fortiss (D)
Partner Aalborg University (DK) OFFIS (DE), Universite Joseph Fourier Grenobel (FR), TU Wien (AT)
Laufzeit 2/2015 - 7/2016
Förderung Horizon 2020, ICT

Managerkreis der FES diskutiert Auswirkungen von Industrie 4.0

In mehreren Fachgesprächen haben die Arbeitsgruppen „Digitale Wirtschaft“ und „Nachhaltige Strukturpolitik“ des Managerkreises der Friedrich Ebert Stiftung“ unter Beteiligung von Vertretern aus Industrie und Wissenschaft das Thema Industrie 4.0 und seine Auswirkungen auf die Bereiche „Anforderung an Technik und Forschung“, „Auswirkungen auf Branchen und Unternehmen“ und „Auswirkungen auf die Arbeitswelt diskutiert. Moderiert wurden diese Diskussionsrunden von Bundesminister a.D. Hans Eichel. SafeTRANS hat sich an diesen Diskussionen beteiligt, deren Ergebnisse in eine Studie einfließen, die Anfang 2015 erscheinen soll.

ITK Engineering im DIN-Ausschuss für IT-Sicherheitsverfahren

Die ITK Engineering AG ist im Deutschen Institut für Normung (DIN) in einem nationalen Normierungsgremium vertreten. Dipl.-Ing. (BA), M.Sc. Christian Wenzel-Benner wurde von ITK Engineering in den DIN-Ausschuss für IT-Sicherheitsverfahren gesandt und kürzlich von den Mitgliedern des Ausschusses zum Arbeitskreis-Leiter „IT-Sicherheitstechniken und -mechanismen“ gewählt. Damit ist Christian Wenzel-Benner auch einer der Stellvertreter des Obmanns des Arbeitsausschusses NIA 27, dem Spiegelgremium zum internationalen Normungsgremium JTC 1/SC 27 „IT-Security Techniques“. Ca. zehn Firmenvertreter und Wissenschaftler des Arbeitskreises „IT-Sicherheitstechniken und -mechanismen“ erarbeiten Normen für allgemeingültige Methoden und Techniken zur Gewährleistung von IT-Sicherheit. Der Fokus liegt hierbei u.a. auf kryptografischen Verfahren. Mit Christian Wenzel-Benners Engagement in diesem Arbeitskreis beteiligt sich die ITK Engineering AG aktiv an der nationalen und internationalen Normungsarbeit.
Neben dem DIN-Ausschuss engagiert sich die ITK Engineering AG in diversen Gremien, Cluster und Förderprojekten – darunter beispielsweise CRYSTAL (Critical Systems Engineering Acceleration), EUROCAE/RTCA und SafeTRANS, um sich aktiv an der Weiterentwicklung von Sicherheitsstandards und neuen Methoden zur Entwicklung sicherheitskritischer Software zu beteiligen. Kunden der ITK Engineering AG erfahren somit ganzheitliche Beratungs- und Entwicklungsleistungen auf aktuellstem Stand der Technik - von individuellen Funktionalen und Technischen Sicherheitskonzepten über die Auswahl und Entwicklung kryptografischer Algorithmen bis hin zum Security Engineering.
www.itk-engineering.de

Durchgängiges Safety-Engineering für mehr Effizienz

Die ITK Engineering AG und die Engineers Consulting GmbH (kurz: EnCo) kooperieren künftig als Tool- und Entwicklungspartner. Diese Zusammenarbeit kombiniert das umfas-sende Methoden-Know-how und die langjährige Expertise von ITK Engineering im Systems und Software Engineering mit der innovativen Systemsoftware im Bereich funktionale Sicherheit SafetyOffice X2 (SOX2) von EnCo.
ITK Engineering hat mit EnCo einen weiteren Tool-Partner an Bord, um ihre Kunden als technischer Berater und bei der Entwicklung sicherheitskritischer Systeme noch effizienter zu begleiten. Künftig wird ITK Engineering neben weiteren Tools auch SOX2 für das Safety-Engineering sowie im gesamten Entwicklungsprozess nutzen – von der Gefahren- und Risikoanalyse, der Erstellung von Sicherheitskonzepten und der modellbasierten System-Entwicklung bis hin zur Durchführung von Sicherheitsanalysen.
„Gerade in der Automobilindustrie stehen wir heute großen Herausforderungen gegenüber: Durchgängige Sicherheitskonzepte in Verbindung mit effizienten Sicherheitsanalysen werden aufgrund komplexer werdender Systeme immer wichtiger. Safety-Management ist für uns schon lange ein wichtiger und fester Bestandteil unserer Beratungsleistung. Mit der Tool-Kooperation mit EnCo werden wir den Bereich der Sicherheitsanalysen weiter ausbauen und so für unsere Kunden auch weiterhin im gesamten Entwicklungsprozess sicherheitskritischer Systeme ein zuverlässiger Partner sein“, so Michael Englert, Gründer und Vorstand von ITK Engineering.
Das modular aufgebaute Tool SOX2 ist eine Komplettlösung im Bereich Requirements, System Design, Safety und Reliability. Zudem unterstützt das Tool Kunden bei der Entwicklung sicherheitskritischer Systeme mit Prozessoptimierung, Qualitätssicherung und Kosteneffizienzsteigerung. SOX2 orientiert sich konsequent an relevanten Safety Normen und ver-fügt über leistungsstarke Schnittstellen wie Rif. ReqIf, MSR-FMEA, XMI, XML, u.a.
www.itk-engineering.de

Symtavision and Renesas collaborate on joint timing analysis methodology

Closely collaborating with Renesas Electronics, Symtavision, the global leader in timing analysis solutions for planning, optimizing and verifying embedded real-time systems, has developed an integrated, model- and trace-based methodology for the Renesas RH850 family of multicore MCUs as well as other Renesas target MCU architectures.
Central to the Symtavision/Renesas integrated methodology for multicore ECUs are Symtavision’s SymTA/S tool suite for model-based timing analysis, optimization and synthesis, combined with Symtavision’s powerful TraceAnalyzer solution for visualizing and analyzing timing from measurements and simulations. Both SymTA/S and TraceAnalyzer are used extensively in the automotive industry for developing efficient, safe and reliable ECUs, networks and distributed systems.
Commenting on the collaboration with Symtavision, Stephan Reitemeyer, Head of Unit Automotive Control Systems at Renesas Electronics (Europe) GmbH said: “We are extremely pleased to be collaborating closely with Symtavision on the development of the RH850 workflow as the company continues to lead the way for timing design in the transition to the multicore era. Establishing a systematic model-based planning and trace-based validation methodology for specific target architectures is crucial to counteract the new timing- and integration-related pitfalls involved in the development of efficient, safe and reliable multicore automotive electronic systems.”
www.symtavision.com